Für erfolgreiche Bildung 4.0 braucht es einen gesellschaftlichen Konsens

Um den Herausforderungen der Digitalisierung und der intelligenten Systeme gewachsen zu sein, braucht Deutschland kluge, kreative und innovative Köpfe, die technologische Entwicklungen voranbringen und sich in einer immer komplexeren Arbeitswelt erfolgreich zurechtfinden. Dies ist das Fazit des hochkarätig besetzten 16. Value Management Forum am 14. September an der FOM Hochschule in Frankfurt. Prof. Dr. Jochen Vogel, Gründer und CEO, VM Value Management GmbH, lehrt an der FOM Hochschule und hat die VM Forum TOP Management Konferenz-Reihe 2012 mit bisher mehr als 1.000 Teilnehmern ins Leben gerufen.
Dass in Bildung mehr investiert werden müsse, dass Digitalisierung in Schule und Hochschule unterrichtet werden sollte, dass es nicht so weitergehen könne wie bisher – darin waren sich die Referenten des 16. Value Management FOruMs an der FOM Hochschule Frankfurt einig. Konkrete Vorschläge und Lösungsansätze brachten Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP, Dr. Daniel C. Schmid, Vorstand der MHK Group, und der Rektor der FOM Hochschule, Prof. Dr. Burghard Hermeier, in die intensive Diskussion mit den fast 70 Gästen ein.

Eine Bildungsrevolution, hinter der die gesamte Gesellschaft steht, forderte Nicola Beer. Für die Landtagsabgeordnete und ehemalige hessische Kultusministerin bedeutet dies höhere Investitionen von der frühkindlichen Bildung an, über die Schule bis hin zum lebenslangen Lernen. Dies sei nur möglich, wenn langfristig, über Legislaturperioden hinaus, Ziele festgelegt, Lehrpläne verändert und Ausbildungen reformiert werden und die Bezahlung von Pädagogen leistungsbezogen angepasst werde. Beer verglich diese gesellschaftliche Anstrengung mit dem Mondprogramm der US-Regierung in den 60er Jahren: „Wenn wir heute entscheiden, wohin der Weg geht, und dann die notwendigen Schritte einleiten, können wir es schaffen.“

Bildung sei der entscheidende Faktor für den Wohlstand in Deutschland, denn schon heute sei der Fachkräftemangel stark zu spüren, berichtet Dr. Daniel C. Schmid. Auch in der MHK-Group, mit 500 Mitarbeitern und 46 offenen Stellen, könnten einige Projekte nicht wie geplant zeitnah umgesetzt werden. Schmid forderte, Wettbewerbsmechanismen in den Bildungssektor aufzunehmen: „Wenn auch private Schulen zu 100 Prozent öffentlich gefördert werden und Eltern frei wählen können, welchem System sie ihre Kinder anvertrauen, dann wird die Nachfrage die Qualität der Lehre voranbringen.“ Länder wie Norwegen, die sich diesem Wettbewerb stellten, seien sehr erfolgreich in Sachen innovativer Bildung.

Prof. Dr. Burghard Hermeier betonte die Rolle der Hochschulen als Impulsgeber der Wirtschaft. Um die Herausforderungen von Industrie 4.0 in Chancen zu verwandeln, müssten die Durchlässigkeit der Bildungswege und die dualen Formate weiter ausgebaut werden. So könne es gelingen, auch ältere oder bildungsferne Menschen erfolgreich zu integrieren. Wichtiger sei es aber, Digitalisierung von Anfang an zu unterrichten und die Studieninhalte  dementsprechend anzupassen. „Damit haben wir an der FOM Hochschule gerade angefangen, denn wir möchten, dass unsere Studierenden verstehen, wie
Algorithmen funktionieren, wie intelligente Systeme arbeiten und wie man damit erfolgreich arbeiten und leben kann.“ Beim anschließenden Netzwerken wurden die gezeigten Lösungsansätze intensiv weiter diskutiert.

 

Die Veranstalter:

Als spezialisiertes Beratungs- und Beteiligungshaus fokussiert sich die VM Value Management GmH seit einigen Jahren auf die Bereiche M&A und Performance Management. Kernbereiche sind Top-Management Beratung, Interim Management, Beteiligungsvermittlung, Beirats- und Dozententätigkeiten. Zu den internationalen Kunden gehören mittlere und große Industrieunternehmen aus den Bereichen Stahl, Metall, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie und Logistik sowie Private Equity Firmen, die im deutschen Markt tätig sind.

Weitere Informationen: http://www.vmvalue.de/

Mit mehr als 42.000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden an bundesweit 28 Hochschulzentren die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen zu absolvieren. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Getragen wird die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands.

Weitere Informationen: www.fom.de.

Pressekontakt:

Anna Hund
VM Value Management GmbH, Tel.: 069/7593 8493, anna.hund@vmvalue.de

Dr. Claudia Becker
PR Agentur Wortpräsenz, Tel. 069/13024335, becker@wortpraesenz.de